Texas Hold'em Poker Geschichte


Texas Hold'em Poker Geschichte

Als ältester Vorläufer des heutigen Pokerspiels wird sehr häufig das persische Kartenspiel As Nas genannt, doch ist diese Behauptung ist falsch. Tatsächlich sind in erster Linie das deutsche Poch bzw. französische Poque als frühe Formen des Pokerspiels anzusehen. Weitere Vorläufer sind das im 16. Jahrhundert verbreitete Primero (span. bzw. ital.: Primiera und franz.: Prime). Weitere Spiele, die die Entwicklung des Pokers beeinflusst haben, sind das englische Brag und das französische Bouillotte.

Die Namen Poch und Poque leiten sich vom Verb „pochen“ ab, welches auf englisch to poke heißt. Daraus entwickelte sich in weiterer Folge der Name Poker; dieser ist allerdings erst im Jahre 1836 nachgewiesen.

Etwa um 1829 wurde das Spiel von französischen Siedlern nach New Orleans in die Vereinigten Staaten gebracht. Zu dieser Zeit wurde das Spiel mit einem Paket von 20 Karten und von vier Spielern gespielt. Dabei setzten die Spieler auf die vermeintlich beste Hand. Über den gesamten Osten breitete sich das Spiel vorallem über Mississippi Schiffe aus.

1834 warnte Jonathan E.Green als erster schriftlich vor dem Kartenspiel. Er bezeichnete es als Schummelspiel, das viele Siedler um ihr Vermögen bringen würde.

Im Westen der Staaten breitet sich das Spiel rasant während des Goldrausches Mitte der 19. Jahrhunderts aus. Nach dem sich das Spiel amerikaweit ausbreitete wurde einheitlich mit 52 Karten gespielt. Um 1850 wurde die Möglichkeit hinzugefügt, Karten zu tauschen, um mehr Bewegung und mehr Geld ins Spiel zu bringen und wenig später kamen der Straight und der Flush als geltende Pokerblätter hinzu.


Entstehung der Poker-Varianten

Zum ersten Mal wurden viele Pokervarianten wie etwa Stud Poker oder Draw Poker während des Sezessionskrieges von 1861-1865 gespielt. In dieser Zeitspanne wurde auch das Straight als Hand aufgenommen.
Die Namen Poch und Poque leiten sich vom Verb „pochen“ ab, welches auf englisch to poke heißt. Daraus entwickelte sich in weiterer Folge der Name Poker; dieser ist allerdings erst im Jahre 1836 nachgewiesen.

Die jüngste Gruppe stellen die Hold'em- Variante dar. Spit in the Ocean ist die älteste Poker-Variantemit Commuinity Cards, die Hold'em Variante erscheint in der Literatur daher oft unter der Bezeichnung Spit Poker. Spit in the Ocean ähnelt jedoch vielmehr dem klassischen Five Card Draw als dem modernen Texas Hold'em. Interessanterweise findet sich eine Beschreibung des Texas Hold’Em im „Hoyle“ von 1983 unter dem Namen Omaha. Den großen Boom erlebten die Hold’em-Varianten erst in den späten 1990er Jahren, als diese Varianten von den Casinos favorisiert wurden. Heute wird die Texas Hold'em Variante allgemein als das Königsspiel des Poker angesehen
1834 warnte Jonathan E.Green als erster schriftlich vor dem Kartenspiel. Er bezeichnete es als Schummelspiel, das viele Siedler um ihr Vermögen bringen würde.


Pokerboom

Poker erlebte einen Aufschwung in der Beliebtheit bei Beginn der World Series of Poker Anfang der 1970er Jahre. Davor galt es als reines Glücksspiel, ohne strategische Elemente. Erst mit dem Gewinn des Amateurspielers Chris Moneymaker fand der regelrechte Pokerboom bei der WSOP 2003 seinen Anfang und wurde in seinem Ausmaß erst duch die Entwicklung des Online-Poker möglich.
Das prozentuale Wachstum des Marktes ist insbesondere in den europäischen Ländern hoch, die traditionell keine Affinität zum Pokern besaßen, so auch in Deutschland. Der Boom hat auch zur Folge, dass immer mehr Pokersendungen, hauptsächlich Turniere, im deutschsprachigen Fernsehen übertragen werden.

Lange Zeit hatte Poker einen sehr schlechten Ruf als Glücksspiel. Während der Entstehungszeit des Pokers im 19. Jahrhundert wurde es meist von Berufsspielern verbreitet, die Neulinge und Amateure durch überlegene Beherrschung des Spiels, teilweise aber auch durch Betrug, um ihren Einsatz brachten. Tatsächlich ist zwar die Verteilung der Karten zufällig, doch durch die freie Entscheidung der Spieler darüber, wann und wie viel sie setzen, ergibt sich eine starke strategische und auch psychologische Komponente.
Gute Spieler verstehen es, durch Kenntnis der Wahrscheinlichkeiten und Beobachten der anderen Spieler schlechte Poker-Hände frühzeitig aufzugeben, Verluste gering zu halten und Gewinne zu maximieren.
Trotzdem waren es diese Turniere, ebenso wie eine immer weitere Verbreitung freundschaftlicher Pokerrunden, die die strategischen Aspekte des Spiels bekannter und es damit salonfähig machten.