WPT Barcelona gestartet
In der Mitte dieser Woche startete wieder einmal die World Poker Tour. Diesmal ist es bereits die zehnte Auflage der berühmten Turnierreihe und gestartet wird mit der WPT Barcelona im sonnigen Spanien. Gekostet hat die Teilnahme an diesem großen Event 3,5 tausend Euro als Buy In, - allerdings haben diesen bisher noch nicht allzu viele Spieler bezahlt.
Denn der Auftakt der World Poker Tour Barcelone war - positiv gesprochen - eher ruhig. Mit gerade mal 94 Spieler die sich am ersten Tag an die Tische setzten, blieb das Event deutlich hinter den Erwartungen und auch hinter den Zahlen der vergangenen Auflagen zurück. Woran das genau lag, darüber könnte man nur spekulieren, aber es liegt natürlich nahe mal wieder den Schwarzen Freitag des Pokers in den Blickpunkt zu rücken.
Auch waren nur wenige deutsche Spieler im Startfeld der WPT Barcelona zu entdecken. Und darüber hinaus dünnte sich das sowieso schon knapp an deutschsprachigen Spielern bestückte Feld zusätzlich aus und so waren unter den 54 Spielern, die es in den zweiten Tag schafften, nur noch 2 Deutsche. Dies sind Alexander Freund und Kai Kessenbaum, die allerdings eher am unteren Ende des Chipcounts vor sich hindümpeln.
Was viele Beobachter des Events verwundert haben dürfte und die Veranstalter der WPT Barcelona vermutlich eher erleichtert hat, ist das Ausbleiben eines Auftritts von Ali Tekintamgac. Er hatte immerhin im vergangenen Jahr den Titel erspielt und war mit einem stattlichen Preisgeld von 343 tausend Dollar nachhause gegangen. Und normalerweise ist es eine Tradition, dass der Gewinner des Vorjahres als Titelverteidiger wieder an dem Turnier teilnimmt.
Allerdings hat ja der waschechte Skandal um Ali Tekintamgac aus dem vergangenen Jahr seinen Sieg bei der WPT in ein denkbar schlechtes Licht gerückt. Damals kam es durch belastende Videoaufnahmen zu einem ernsthaften Betrugsverdacht gegenüber Ali Tekintamgac in dessen Folge er ja auch von der Partouche Poker Tour ausgeschlossen wurde. Sicher hat diese ganze Angelegenheit etwas mit seinem fernbleiben zu tun.
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