Überprüfung der Ereignisse rund um den Black Friday

Die Folgen des Black Friday sind vor allem für das Unternehmen Full Tilt Poker weiterhin spürbar. Derzeit werden von Seiten der Alderney Gambling Control Commission (AGCC) alle Ereignisse rund um das Unternehmen Full Tilt nach dem Black Friday geprüft und untersucht.

Diese Prüfung soll vorrangig für die Sicherheit und Klarheit der Spieler durchgeführt werden, da bisher noch nicht klar ist, ob die Website für die Spieler nach der übernahme durch die Tapie Group ausreichend Sicherheit bieten wird.

Nach dem Black Friday am 15. April des letzten Jahres gab es für das Unternehmen Full Tilt unzählige Probleme, über die in der öffentlichkeit und in den Medien viel diskutiert wurde. Die bekanntesten Schlagzeilen waren die Beschlagnahmung durch das amerikanische Justizministerium am Black Friday, die darauf folgenden Klagen von Seiten der Regierung und von unzufriedenen Kunden und Probleme in Bezug auf die Lizenzen bei der AGCC. Auch die AGCC wurde im Zuge dieser Meldungen viel kritisiert.

Zuletzt wurden Meldungen bekannt, dass die Tapie Group das Unternehmen Full Tilt aufkaufen möchte, um anschließend unter dem alten Namen wieder Glücksspielangebote machen zu können. Da Full Tilt jedoch so viele negative Schlagzeilen machte im letzten Jahr, ist es für die Spieler natürlich unsicher, ob sie auf der künftigen Webseite spielen können und wollen. Daher plant AGCC nun die anstehende Prüfung aller Maßnahmen und Ereignisse durchzuführen.

Im Zuge des Black Fridays musste das Unternehmen Full Tilt Poker sehr zurückstecken. Nicht nur, dass es dem Unternehmen verboten wurde, in Amerika zu arbeiten, sondern darüber hinaus musste die Arbeit des Unternehmens komplett eingestellt werden, da es über keine Lizenzen mehr verfügte. Dies führte dazu, dass keine Einnahmen mehr verzeichnet wurden und als daraus resultierendes Problem, konnte Full Tilt die Gelder der Spieler nicht auszahlen.

Die anstehenden Untersuchungen sollen nun Klarheit in Bezug auf das Aussetzen der Lizenzen bringen und über alles, was damit in Verbindung steht. Die Reaktion von Seiten AGCCs erfolgte unmittelbar nachdem die Ereignisse rund um den Black Friday in Amerika bekannt wurden und das Unternehmen Full Tilt unter Anklage stand.

Bei der Überprüfung, die durch die British Gambling Commission durchgeführt wird, soll Klarheit darüber eingebracht werden, ob das handeln der AGCC richtig und fair war. Die Organisation gibt an, nach besten Wissen und Gewissen gehandelt zu haben. Durch die Untersuchung sollen die Interessen von allen Seiten vertreten werden, sowohl die der AGCC, die der Lizenzinhaber und vor allem auch die der Kunden.

geschrieben am 17.01.2012 von Stefan Endres


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