Skurrile Transfergeschäfte bei Cake Poker
Einer der skurrileren Nachrichten wurden zum Jahreswechsel in den einschlägigen Pokerforen diskutiert. Dort veröffentlichte ein Nutzer seine Korrespondenz mit seinem Poker Anbieter Cake Poker und sorgte damit für heiße Diskussionen und viel Amüsement.
Es geht dabei um die schon länger kritisierte lockere Auszahlungspolitik des Online Poker Anbieters gegenüber US-Amerikanischen Pokerspielern. Diese müssen nämlich seit dem Black Friday of Poker teilweise sehr lange darauf warten, dass sie ihre Gelder von ihren Konten abgebucht bekommen. Bei nicht-amerikanischen Spielern geht dieser Vorgang ungleich schneller und das brachte einige findige Nutzer des Anbieters auf eine Idee.
Einer der nicht-amerikanischen Nutzer sollte einen Transfer von amerikanischen Spielern erhalten, diesen dann - unter Abzug einer Aufwandsentschädigung natürlich - diese Gelder abheben und zurück in die Staaten überweisen. Diese Rolle sollte der Spieler theskillzdatklls übernehmen, der sich auch entsprechend vorher bei dem Support seines Anbieters über die Regeln für solche Transaktionen informierte.
Denn um Geldwäsche und andere betrügerische Tätigkeiten zu vermeiden müssen Spieler in der Regel ein bestimmtes Maß an Rake produzieren, bevor sie transferierte Gelder abheben könne. Dies soll dem Anbieter Zeit verschaffen, den entsprechenden Kunden zu überprüfen.
Der Support gab theskillzdatklls schließlich bescheid, das er pro Auszahlung maximal 200 Dollar Rake produzieren müsse. Gesagt - Getan. Theskillzdatklls erfüllte diese Vorraussetzung, musste dann aber feststellen, dass ihm die Auszahlung von Seiten Cake Pokers untersagt wurde. Die Begründung bei der erneuten Anfrage des Supports war, dass theskillzdatklls ein besonderer Fall sei und der Rake an ihn angepasst wurde, der vor einer Auszahlung erspielt worden werden müsse.
Stattliche 20 tausend Dollar Rake müsse er nun produzieren, bevor er die Transfergelder bekommen würde. Auf Beschwerde und neuere Anfragen reagierte der Support von Cake Poker deutlich aggressiver, drohte mit Sperrung des Kontos und Beschlagnahmung der Gelder und ließ in der Korrespondenz unter anderem verlauten: "Wenn ihnen unsere Vorschriften nicht gefallen, werden wir ganz einfach ihr Konto schließen."
Das sind harte Drohungen, die mehr als fragwürdigen sind. Nach etwas Wartezeit meldete sich theskillzdatklls dennoch wieder bei dem Support des Anbieters. Nun schienen die Gemüter etwas entspannter, aber die Aussagen des Anbieters waren nicht minder streng.
Man glaube, das theskillzdatklls einen "Transfer Service" über sein Konto laufen lasse und das sei laut AGBs verboten. Daher habe man ihn für die Transfer-Aktion gesperrt. Immerhin durfte theskillzdatklls nun aber endlich seine Gelder vom Konto abheben.
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