Neues Konzept "Safety First Charta"

Casino-Spiele aller Art werden derzeit immer beliebter und besonders Poker erfreut sich in den letzten Jahren eines Booms, der seines gleichen sucht. Mit der steigenden Beliebtheit und Verbreitung dieser Spiele, gilt es nun auch neue Wege zu finden, um mit dem Schutz der Spieler umzugehen. Genau dafür wurde das Institut "Glücksspiel & Abhängigkeit" ins Leben gerufen und versucht mehr und mehr eng mit den Casinos zusammenzuarbeiten, um Spielern eine Sicherheit zu bieten, ohne sie durch Kriminalisierung zu bevormunden.

Kern der Aktivitäten des Instituts in diesem bereich ist das Konzept der "Safety First Charta". Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Modell, um eine erwachsenen-gerechte Regulierung von Datenschutz und Spielhäufigkeit zu bieten. So sollen die Casinos, die von dem Institut "Glücksspiel & Abhängigkeit" zertifiziert werden wollen, bestimmte Auflagen erfüllen. Diese beinhalten beispielsweise eine Aufzeichnung der Häufigkeit von Casinobesuchen, die einzelne Kunden tätigen.

Auf Anfrage der Kunden soll der Zugang auch vom Casino gesperrt bzw. eingeschränkt werden. Um dies zu verwirklichen wird eine Sperrkartei angelegt. Auch muss ein Teil des Casino-Personals nach den Auflagen der "Safety First Charta" dazu ausgebildet sein, ein Beratungsgespräch zu führen, sollte ein Kunde des Casinos in Gefahr laufen, durch seinen Spielkonsum sich selbst zu gefährden.

Das Konzept baut also mehr auf Selbstkontrolle und das Appellieren an die Vernunft der Spieler, als auf strikte Regellungen. Es gibt auch bereits praktische Beispiele, wo das Modell erfolgreich umgesetzt wurde; so wurde das Pokercenter Montesino bereits von dem Institut zertifiziert. In dieser Einrichtung gibt es nun auch einen Beauftragten, der sich eigens um den Schutz der Spieler und die Einhaltung der Regulierungen kümmert.

Der Geschäftsführer des Montesino - mit Namen Karl Novak - äußert sich stolz über die richtungsweisende Konzept:"Wir haben uns von Beginn an intensiv um den Spielerschutz bemüht. Die Umsetzung der Safety-First Charta war uns ein persönliches Anliegen. So haben wir alleine rund 70 Kameras im Einsatz, die das Geschehen im Hause dokumentieren. Alle Informationen zum Thema Spielerschutz liegen für unsere Kunden an einem eigenen Infopoint auf." Vielleicht macht dieses Modell ja Schule.

geschrieben am 15.10.2010 von Stefan Endres


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