Regulierungsprozess des Online Pokers in USA läuft auf Hochtouren
Das Pokerspiel in den USA könnte im Land bald legal werden, denn es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die erforderlichen juristischen Vorgaben von allen Behörden abgesegnet werden.
Hauptdarsteller in dieser Sache ist der sogenannte "Online Poker Act 2011" des Senators Barton, dieser hat bereits über 25 Vertreter von beiden Seiten auf seiner Seite, die seinem Gesetzesentwurf wohlwollend gegenüberstehen.
Die aktuell dazugestoßenen Vertreter kommen aus Kalifornien, Connecticut, Vermont und Pennsylvania. Mit dabei sind schon Repräsentanten aus den Bundesstaaten New Jersey, Nevada, ebenfalls Kalifornien, Massachusetts, Tennessee, Michigan, New York, Virginia, Texas und Colorado.
Der Entwurf des Senators steht aber nicht alleine da, denn der Senator von New Jersey will seinen Entwurf verbessern und in Kürze präsentieren. Er hatte mit seinem Entwurf im März kein Glück, da der Gouverneur mit der Vorlage nicht einverstanden war.
In New Jersey musste der namhafteste Züchter von Rennpferden sein Unternehmen dicht machen, dies ist für die Pferderennbrache ein herber Schlag, denn die Wetten und Rennen sind milliardenschwer und an ihnen hängen mehr als 10.000 Jobs.
Der Senator aus dem Bundesstaat möchte dies zum Anlass nehmen, um Glücksspiel und Wetten mithilfe des Internets zu kontrollieren. Er sagt, dass etwas getan werden muss, bevor noch mehr Glücksspieleinrichtungen und Pferderennveranstalter in New Jersey dichtmachen müssen.
Das virtuelle Glücksspiel stellt eine überbrückung dar, bis Sportwetten auch in den Spielstätten und den Rennbahnen des Bundesstaates zu finden sind. Man versucht seine Ziele auch mit dem Vaterlandsgefühl der Amerikaner durchzusetzen und verspricht, dass mit einem kontrollierten Markt im Bereich des Online Glücksspiels auch zahlreiche Jobs ins Land kommen werden und auch der Staat profitiert dann von den satten Abgaben.
Der Chef von Caesars Entertainment sagt, dass es in der USA so ist, dass Bürger, die älter als 21 Jahre alt sind, virtuell Poker spielen können, aber diese Dienstleistung anzubieten ist für die Unternehmen im Land nicht rechtens.
Er sagt, dass er sich nichts anderes denken kann, als das ein US-Bürger etwas im Land erwerben will, dass in den Vereinigten Staaten gar nicht produziert werden darf. Der Vorstandschef denkt dabei weniger an das Wohlergehen seiner Mitbürger, seine Gewinne stehen im Mittelpunkt.
Das namhafteste Glücksspielunternehmen auf diesem Erdball arbeitet nun mit 888 zusammen und wäre sofort in der Online Poker Branche, sollte der Markt liberalisiert werden. Doch auch andere Unternehmen warten auf ihre Möglichkeiten, doch nicht viele von ihnen arbeiten mit einem Betreiber im Netz zusammen.
Die aktuell kursierende Vermutung hinsichtlich Bwin.Party, das von Wynn Resorts erworben werden soll, macht klar, dass die Glücksspielunternehmen keine Kosten scheuen, um auf diesem Markt Fuß fassen zu können. Zahlreiche dieser Unternehmen lassen auch ihre Verbindungen zu Washington spielen, die über die "American Gaming Association laufen".
Diese möchte mit der Hilfe von Senator Rockefeller binnen anderthalb Monaten dessen Gesetzesentwurf präsentieren und somit den Prozess der Kontrolle weiter vorantreiben.
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