Poker Masters 2010 - Benjamin Mirsaidi gewinnt

In Hamburg ging das Poker Masters Turnier diesen Jahres zu ende und rückblickend auf die Events kann man sagen, dass es ein voller Erfolg war.

Im Casino Esplanade am Stephansplatz fanden sich insgesamt 412 Spieler ein, die um den Titel zockten. 113 gingen davon ins Main Event und versuchten sich zu einem der 13 Preisränge durchzubeißen. Durch die Buy-Ins sammelte sich ein Preispool von stattlichen 226 tausend Euro, von dem der erstplatzierte natürlich den Löwenanteil mit nachhause nehmen durfte.

Mit Namen war das dieses Jahr Benjamin Mirsaidi, der sich gegen die über 4000 Konkurrenten durchsetzen konnte. Dafür erhielt er einen Preisgeld von 63.280 Euro und den Titel der Poker Masters 2010. Den zweiten Platz erspielte sich Joachim Hempler und gewann 45.200 Euro. Der dritte Platz auf dem Siegertreppchen war für Lennart Holz. Er war ein bekanntes Gesicht der oberen Ränge, da er im vergangenen Jahr den Titel mit nachhause nehmen durfte. Dieses Jahr musste er sich mit 31.640 Euro zufrieden geben. Die letzten beiden Spieler der Top 5 waren Frank Schulz und Bo Sehlstedt. Schulz bekam für den vierten Platz 23.504 Euro und der Schwede mit dem fünften Platz noch immerhin 16.724 Euro.

Von Anfang an war das Event in Hamburg sehr erfolgreich, denn schon das erste Turnier war dieses Jahr beinahe ausgebucht. 95 Spieler drängten sich dort an den Tischen. Da es derzeit auch immer mehr in Mode kommt, Turniere speziell für die weiblichen Spieler anzubieten, gab es bei den Poker Masters in diesem Jahr auch ein100er Ladies Tournament, wo um einen Jackpot von 2.500 Euro gespielt wurde und 25 weibliche Pokerfans antraten. Erwähnenswert war auch das 200er Omaha Pot Limit Turnier, das 90 Minuten die Möglichkeit für unlimited Rebuys bot. Das wurde von den 38 angetretenen Spielern auch ausführlich genutzt und somit wuchs der Preispool schließlich auf 33,6 tausend Euro an.

Als am Pfingstmontag dann der Titel Hamburger Poker Master 2010 vergeben war, zeigte sich auf den Siegertreppchen auch die breite Altersspanne, die das Pokerspiel überbrücken kann. Während auf dem ersten Platz mit Mirsaidi ein junger Mann von Mitte zwanzig stand, war schon auf dem zweiten Platz ein alter Hase des Spiels. Hempler - Stammgast der Lokalität - hat schon lange vor dem großen deutschen Pokerboom die Karten in die Hand genommen.


geschrieben am 14.06.2010 von Stefan Endres


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