Neue Wege für Online Poker

Für viele Pokerspieler ist eine große weite Welt ohne Gesetze die in Verbindung mit Poker gebracht werden ein Traum. Doch ist dieser Traum auch realistisch? Der EU-Komissar Michael Barnier setzet sich nun ein neues Ziel, er will mehr Transparenz und einen Nenner im online Poker.

Barnier will einen gemeinsamen Nenner für Online Poker, egal wo sich die Spieler befinden oder von welchem Land der Anbieter ist. Ideal wäre eine Art EU Gesetz für die Spieler in ganz Europa.

Dieser Plan steht ganz im Geist des globalen Zeitalters. Innerhalb der EU sorgt Michael Barniers Plan jedoch eher für überraschung. Auf Antrag von Michael Barnier wurde am 11. Februar im Europaparlament über Ziele und Wege des Online Glücksspiels gesprochen. Es wurde darüber diskutiert, wie allgemeine Regelungen geschaffen werden können. Die Hauptargumente waren natürlich Geldwäsche und der Zugang von Minderjährigen. Die Frage bleibt wie sich das kontrollieren lässt, Monopole können bei dieser Problematik auch keine Abhilfe schaffen.

Der Online Glücksspiel- und der Online Poker Markt wachsen, das ist Fakt, trotzdem ist die Rechtslage pro Land unterschiedlich definiert. Für Anbieter und Kunden ein einziger Spießrutenlauf. Der Sache soll nun mit einem Grünbuch auf den Grund gegangen werden. Die Erhebungen sollen dafür schon bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Als Grünbuch wird ein Diskussions Dokument bezeichnet, dass sich einem ganz speziellen Thema widmet. Es gilt dadurch politische Ziele in Gang zu setzen.

Ein weitaus größerer Plan scheint jedoch dahinter zu stecken, denn es geht hier ja schließlich nicht um Humanität oder Nächstenliebe.Laut Barnier sei längst eine Steuer für Finanztransaktionen nötig: " Es ist nicht absurd, sich eine Abgabe, eine Steuer auf diese Masse an Geschäften oder auf die Mitspieler in dieser Branche vorzustellen, Ich persönlich halte das sogar für notwendig."

Für eine allgemeine Finanztransaktionssteuer wäre auch der britische Premier Gordon Brown. Die europäische Glücksspielindustrie macht laut einer Presseausendung der EU jährlich einen Umsatz von 70 Milliarden Euro. Ein hübsches Sümmchen, von dem sich der europäische Fiskus gutes Geld abzweigen könnte. Es scheint also ein nicht ganz eigennütiger Gedanke zu sein, wenn man hier von Grenzenlosigkeit spricht.


geschrieben am 03.03.2010 von sophia


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