Neue Regulierungen für Onlineglücksspiel bei den Briten

In Großbritannien heißt der Minister für Online-Glücksspiel John Penrose und ihm ist scheinbar die aktuelle Regulierung des Marktes ein Dorn im Auge. Die Briten halten nämlich an einer etwas problematischen Regulierungsform fest, die offenbar viele rechtliche Grauzonen offen hält.

Außerdem kann ein Unternehmen seine Angebote für Online Casino oder Poker nur in Großbritannien anbieten, wenn er aus dem europäischen Wirtschaftsraum stammt, oder aus einer Region, die vom Department for Culture, Media and Sports dazu autorisiert wurde.

Dieses System soll nun, wenn es nach John Penrose geht, durch ein solides Lizenzmodell ersetzt werden. Dabei soll jedem Anbieter in Großbritannien der Markt offen stehen, der von dem britischen Ministerium eine Lizenz erwirbt. Diese neue Form für den britischen Glücksspielmarkt würde das alte und überholte Modell vollständig ersetzen und dort sicher für viel frischen Wind sorgen.

Um den übergang für die bereits etablierten Unternehmen zu erleichtern, soll auch mit übergangslizenzen gearbeitet werden, die das Department for Culture, Media and Sports erteilen soll. Der Minister der Isle of Man - einem der Territorien die Online Glücksspiel in Großbritannien anbieten dürfen - äußerte sich bereits optimistisch gegenüber dieser Regelung: "Mit solch einer übergangslizenz können die Unternehmen der Isle of Man problemlos in dem Markt operieren und zu reduzierten Preisen eine endgültige Lizenz erwerben. In meinen letzten Gesprächen mit Minister Penrose wurde mir versichert, dass die britische Gambling Commission nicht vorhat, unsere Arbeit mit den Unternehmen zu duplizieren."

Für die leidenschaftlichen Pokerspieler in Großbritannien wären es wohl gute Nachrichten, wenn dieses neue Model, das von ihrem Minister John Penrose vorgeschlagen wurde, auch umgesetzt würde. Nicht nur holt es das britische Online Glücksspiel aus der juristischen Grau-Zone, sondern macht es für die Spieler auch sicherer. Schließlich werden dann die Lizenzen vom Ministerium überwacht und nur vertrauenswürdige Anbieter dürfen auf den britischen Markt.

geschrieben am 18.07.2011 von Kristina Pechstein


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