Land in Sicht für FullTilt-Nutzer

Die Unternehmensgruppe Bernard Tapie kam mit dem Ministerium für Justiz in den Vereinigten Staaten im Bezug auf FullTilt überein.

Doch es finden sich nach wie vor Hindernisse, die zu überwinden sind, beispielsweise müssen die Aktionäre des Pokerbetreibers ihr Einverständnis geben und der Betreiber hat es noch vor sich, hinsichtlich der Klage in Bezug auf den Schwarzen Freitag eine Übereinkunft zu erzielen.

Doch es ist von mehr Interesse, was nun mit den Geldern der Spieler geschieht. Im "Wall Street Journal" war zu lesen, dass die obengenannte Unternehmensgruppe stolze 80 Millionen Dollar für die Anteile des Anbieters ausgibt. Die Rechtsabteilung hat auch ihr OK gegeben, dass die auf Eis gelegten Konten, die etwa 40 Millionen Dollar beinhalten, wieder aufzutauen sind. Die Unternehmensgruppe muss zunächst einmal lediglich die Hälfte des geplanten Geldes ausgeben.

Die Rechtabteilung kümmert sich um die Spieler in den Staaten. Es steht aber noch nicht fest, was mit den Spielern geschieht, die bei dem Betreiber auf Pump gepokert haben. Wie schon bekannt, hat der Betreiber, der keinen Finanzdienstleister hat, Kunden auf Kredit spielen lassen, ohne dass sie davon eine Ahnung hatten. Die Nutzer machten Zahlungen und diese gingen nicht von ihrem Bankkonto ab. Nach Informationen der Zeitschrift steht noch nicht fest, ob die Spieler ihr Geld bekommen können.

Genauso sieht es für Spieler aus, die nicht aus den Vereinigten Staaten kommen, denn es fanden sich rund um den Erdball Spieler, welche durch eine mangelnde Abbuchung Vorteile hatte. Das Unternehmen wird das Geld nicht einfach herschenken, aber genau unter die Lupe nehmen, inwiefern die Konten der Nutzer beim Betreiber gesetzeskonform sind. Doch bis dahin müssen die Aktieninhaber des Betreibers noch ihr Einverständnis geben, dass die Rechtabteilung zur Einziehung der betreffenden Gelder befugt ist.

Das Abkommen zur übernahme beinhaltet, dass die Herren Bitar, Lederer, Ferguson und Furst in Zukunft keine Aktien mehr besitzen können. Die restlichen Besitzer behalten ihren Status als stille Teilhaber.

Man wird sehen, ob die 66prozentige Mehrheit, die zu einem Ja erforderlich ist, durchgesetzt werden kann, beim Unternehmen ist man optimistisch, der erstgenannte Herr sagte, dass man mit den Anstrengungen des Ministeriums und des Unternehmens einverstanden ist und er bedankt sich für ihr unermüdliches Engagement, um für beide Seiten eine akzeptable Lösung zu finden, diese soll den Spielern ihr Geld wieder geben.

Die zuständigen Anwälte beim Betreiber und des Unternehmens sagten, dass dies eine wichtige Handlung im Bezug auf die Veräußerung des Betreibers ist. Dieser muss nun sein Einverständnis geben und ein Übereinkommen mit der Rechtsabteilung erzielen. Dieses ist noch nie dagewesen, auch wenn noch eine Menge zu klären ist, beispielsweise, wann die Spieler ihr Geld bekommen, wo sie Ansprüche anmelden können und wann der Anbieter wieder arbeitet.

Interessant ist auch, wann ein Statement von offizieller Seite vom Unternehmen oder des Ministeriums erfolgen wird. Die Rechtsabteilung möchte eine Einigung weder bejahen noch verneinen. Der Geschäftsführer des Unternehmens sagte zu Beginn dieses Monats, dass ein übereinkommen kommen wird und ein dazugehöriges Presseschreiben kommen soll.

Der Nachrichtensender CNN hatte offensichtlich mehr Informationen, aber eine Nachricht zu diesem Thema war ein paar Stunden nach ihrer Veröffentlichung des Unternehmens nicht mehr zu lesen. Dies war auch auf der Seite Yahoo der Fall.

Bei Google sind diese Nachrichten nicht mehr zu finden, doch ein Nutzer machte die Meldung auf der erstgenannte Seite ausfindig und hier war zu lesen, dass die Rechtsabteilung vorhat, keine juristischen Schritte mehr gegen den Betreiber zu verfolgen.

Die Klagen gegen die vier Herren allerdings gibt man nicht an auf.

geschrieben am 23.11.2011 von Kristina Pechstein


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