Irish Open Titel geht an Niall Smyth

Die Irish Poker Open 2011 ist in Sack und Pack und hat ihren Gewinner. Der Name des Sieger lautet Niall Smyth, der sich gegen 614 andere Spieler durchsetzen konnte und dafür einen ansehnlichen Gewinn von 550 tausend Euro einsackte.

Allzu überraschend kam dies dann aber nicht - zumindest rechnerisch - da Smyth den Final Table bereits mit der Chipleadschaft startete. Mit 2 Millionen Chips war er immerhin 250 tausend Chips vor dem zweiten Platz, der von John Eames belegt wurde. Im Mittelfeld befanden sich Surinder Sunar und der deutsche Martin Petri, die mit 1,36 Millionen und 1,53 Millionen Chips auch ein ganzes Stück hinter Smyth zurücklagen.

John Eames verließ dann aber erstaunlich früh wieder den Final Table, obwohl er doch eine hervorragende Startposition hatte. Er wurde von Seamus Cahill vom Tisch genommen und das schon auf Platz 8. So ging der junge Pokerspieler mit einem Preisgeld von 43 tausend Euro nachhause. Cahill hingegen, der ihm die letzten Chips erfolgreich abgenommen hatte, hielt noch bis zum vierten Platz durch. Auf dem Weg dahin nahm er noch den Spieler Aleksi Savela vom Tisch, der schon 115 tausend Euro für den 5ten Platz bekam. Als es um die Plätze auf dem Siegertreppchen ging stieß Cahill aber auf Smyth und musste ihm seinen letzten Chip herüber schieben.

Neben Sunar und natürlich Smyth war der letzte Spieler am Final Table der deutsche Matrin Petri. Er hatte bis zu diesem Zeitpunkt ein hervorragendes Turnier gespielt, war nun aber in der unangenehmen Position des Short-Stacks. Bald nach dem Ausscheiden von Cahill geriet er in eine All In Situation mit Sunar und das war leider das Ende für den Deutschen. Für seine gute Leistung bei der Irish Open bekam er aber immerhin noch 180 tausend Euro Preisgeld.

Sunar, der gegen Smyth im Heads-Up im Chipcount deutlich unterlegen war, kämpfte noch hartnäckig mit dem Chipleader. Nachdem er verdoppeln konnte holte sich Smyth aber seine Chips schnell wieder zurück und schließlich ging Sunar mit dem Vize-Titel und 290 tausend Euro nachhause.

geschrieben am 28.04.2011 von Stefan Endres


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