Full Tilt nimmt Stellung zum Pokerskandal von 2009
Die Skandale in der Pokerszene scheinen sich derzeit ja zu überschlagen und nun gab auch Full Tilt Poker eine Stellungnahme zu den Vorwürfen ab, die gegen sie erhoben worden sind.
Wer jetzt noch nicht weiss, wovon hier die Rede ist, dem hier eine kurze Zusammenfassung: Bei der Million Euro Challenge von Full Tilt soll im Jahr 2009 angeblich nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein und laut einigen Vorwürfen sollen auch die Veranstalter dies stumm gebilligt haben. So soll angeblich ein Mitarbeiter den Sieger Dejan Dimov vorsätzlich begünstigt haben. Diese Begünstigung soll dadurch Erfolgt sein, dass dem 36 Jahre alten Spieler aus Nürnberg insgesamt 300 tausend Chips zugespielt worden seine, um das Spiel zu manipulieren. Dieser Zuschuss habe Dimov dann dazu befähigt, in der Million Euro Challenge insgesamt 330 tausend Euro zu gewinnen.
In seinem offiziellen Statement stellt Full Tilt aber vor allem erstmal klar, dass jegliche Verbindung oder auch nur wissentliche Inkaufnahme von Betrugsversuchen bei dieser Veranstaltung zu den Veranstaltern "vollkommen unzutreffend und aus der Luft gegriffen" seien. Dazu berief man sich auf den Bericht des Dealer-Koordinators, der darin schriftlich bestätigte, Full Tilt habe sich das ganze Turnier über absolut korrekt verhalten.
Tatsächlich gab es wohl schon im vergangenen Jahr nach der Million Euro Challenge umfangreiche Untersuchungen zu solchen Vorwürfen gegenüber dem Veranstalter. Tatsächlich konnte nichts davon in irgendeiner Weise bestätigt werden.
Was hinter dem Aufkommen dieser Gerüchte zu den wissentlich manipulierten Spielabläufen steckt, ist aber kaum minder spektakulär. So soll ein Dealer während der besagten Million Euro Challenge versucht haben, Full Tilt mit der Drohung zu erpressen, mit solchen Vorwürfen an die Presse zu gehen. Full Tilt blieb bei dieser Situation aber hart und zahlte dem dreisten Erpresser keinen Cent. Hoffen wir mal, dass diese offizielle Stellungnahme diese Angelegenheit damit aus der Welt geschafft hat und kein dauerhafte Image-Schaden für ein solche großes Event der Pokerszene entstanden ist.
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