Final Table der IPT Malta ohne deutsche Spieler
Schade, dabei sah es im No Limit Holdem Main Event der IPT Malta am vergangenen Wochenende noch so gut aus für die deutschen Spieler an den Tischen. Am Sonntag waren von den 237 gestarteten Spielern, welche die 2 tausend Euro Buy In bezahlt hatten, nur noch 32 übrig.
Sie alle waren bereits im Geld und darunter gleich die deutsche Spieler, die sich in hervorragenden Positionen platzieren konnten. Allen voran war da Philipp Oehmke, der sich auf dem dritten Platz gerade mal 80 tausend Chips hinter dem Chipleader befand. Ein Stückchen darunter saß Dominik Nitsche, der aber mit dem siebenten Platz noch immer eine gute Position im Spiel vertrat.
Immerhin im oberen Mittelfeld befand sich Philip Brautigam, der mit Platz 14 auch noch gute Chancen hatte, eine Weile durchzuhalten. So starteten also die deutschen Spieler in den dritten Tag des Pokerturniers, aber leider lief es da nicht mehr so gut und als am Ende des Event-Tages der Final Table feststand, war unter den Finalisten kein Deutscher mehr zu finden.
Den ersten deutschen Spieler erwischte es, als es um den 18. Platz ging. Philip Oehmke hielt in seiner letzten Hand ein Pärchen Könige und fühlte sich damit sicher genug, um gegen Alessio Isaia All In zu gehen. Leider hatte diesem der Flop aber schon einen Sechser-Drilling verschafft und so endete für Oehmke das Turnier. Direkt danach waren es wieder Sechsen, die Philip Brautigam zum Verhängnis wurden.
Er fühlte sich mit einer Ass-König-Kombination auf der Gewinnerseite und pushte gegen Gianluca Sperenza. Dessen Sechserpärchen konnte Brautigam aber letztlich nicht besiegen und ging mit Platz 17 aus dem Spiel. Diese beiden Deutschen erhielten für ihre Leistung einen Pot von 3,5 tausend Euro. Dominik Nitsche konnte sich noch eine Weile im Spiel halten, aber sein Turnier endete in einer Hand gegen Giacomo Loccarini.
Nitsche ging in ein waghalsiges All In mit 7 und 8 in Herz-Farbe, hatte aber nicht die geringste Unterstützung vom Board. Loccarini hingegen traf aber eine sauberer Straße von 10 bis zum Ass und nahm somit den letzten Deustchen vom Tisch. Nitsche ging aber immerhin noch mit 6,9 tausend Euro nachhause.
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