Erik Seidel auf Hochtouren
Erst im vergangenen Jahr wurde Erik Seidel eine der großen Ehern der Pokerszene zuteil; der achtfache Bracelet-Preisträger wurde in die Poker Hall of Fame aufgenommen und somit ist der US-Amerikaner nun ganz offiziell eine Poker-Legende. Und wie es im Poker nunmal so ist, nimmt man bei einer solchen Ehrung ordentlich Momentum auf und das spielte Seidel in jungem Jahr 2011 bisher ordentlich aus.
Allein in den vergangenen beiden Monaten schaffte er es zwei Mal an den Final Table der PCA, machte den dritten Platz bei dem Aussie Millions High Roller Event, machte den ersten Platz beim LA Poker Classics High Roller Event, gewann das Super High Roller Event Down Under und nun holte er sich sogar den Titel bei der Heads Up Championchip. Jeder einzelne dieser Siege kam natürlich auch mit ordentlich Cash daher und so liegt Seidel bei einem Gewinn von 4,3 Millionen Dollar allein in diesem Jahr.
Damit sollte Seidel wohl recht deutlich gezeigt haben, dass seine Aufnahme in die Poker Hall of Fame mehr als berechtigt war. Besonders sein Sieg bei er Heads Up Championchip setzt einen nachhaltigen Strich unter diese eindrucksvolle Rechnung. Da legte sich Seidel von Anfang an richtig ins Zeug und nahm seinen ersten Gegner - niemand anderes als Allen Cunningham - schon nach ein paar gespielten Händen vom Tisch.
Danach knöpfte er sich Jennifer Harmann vor, die nur wenig länger gegen den Poker Pro durchhielt. Danach knöpfte sich der achtfache Bracelet-Gewinner Phil Gorden vor. Vor dem Halbfinale traf Seidel dann auf Vanessa Selbst - die sich zwar mehr wehrte als seine vorangegangenen Gegner, aber schließlich auch nachgab.
Vor dem Finale nahm er dann noch Andrew Robl zu Gemüt und schließlich saß er im Finale mit niemand anderem als Chris Moneymaker. Dieser konnte bei Seidel aber kein Geld machen und verlor zu Null gegen den Poker-Giganten. Für diese Leistung wurde Seidel 750 tausend Dollar ausgezahlt.
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