Neuer Entwurf zur Regulierung von Online Poker in den Staaten
Die nie enden wollende Diskussion um die Recht des Online Pokers in den Vereinigten Staaten hat mal wieder neues Feuer bekommen und diesmal scheinen die Befürworter einer öffnung des Marktes etwas Rückenwind zu bekommen. Der "Internet Gambling Prohibition Poker Consumer Protection and Strengthening UIGEA Act of 2011" wurde Ende der vergangenen Woche vorgestellt und bei dem "House Energy and Commerce" eingereicht.
Dahinter steht Senator Joe Barton aus Texas, der in einem Presseschreiben dazu verkündete: "Poker ist ein amerikanisches Spiel und es erfordert Strategie und Geschick. Millionen von Amerikanern spielen Online. Obwohl es legal ist online zu spielen, ist es illegal Ein- und Auszahlungen zu tätigen, sodass die Spieler ihrer Gewinne vorenthalten bleiben. Wir wollen ein System, das den Spielern absichert, an ihre Gewinne zu kommen und das garantiert, dass alles fair abläuft. Um es kurz zu machen. Dieses Gesetz ist für die Freiheit, ein Geschicklichkeitsspiel zu spielen, ohne Angst haben zu müssen, ein Gesetz zu brechen."
Dementsprechend soll nach seinem Entwurf den Anbietern von Online Poker der Zugang zu allen Staaten gewährt werden, die nicht konsequent aus diesem Vertrag aussteigen. Vorraussetzung dafür, dass man in einem US-Amerikanischen Staat Online Poker anbieten kann, ist aber, dass man dort bereits ein Casino samt der dazugehörigen Glücksspiellizenz vorweisen kann. Für einige der großen Namen auf dem Online Poker Markt sollte dies eine Hürde, wenn auch kein unüberwindbares Hindernis sein. Immerhin sieht man immer wieder, wie Online Poker Anbieter mit Casinos Koalitionen eingehen oder schlicht kleiner Pokerrooms unterhalten.
Tatsächlich bekam der Entwurf von Senator Joe Barton ziemlich viel Anerkennung. Allerdings gab es natürlich auch Kritiker, welche einerseits auf Probleme wie Online Casinos hinwiesen und bemängelten, dass im Entwurf das Einzahlen von Geld per Kreditkarte nicht berücksichtigt wurde. Wie ausschlaggebend diese Punkte allerdings sein werden, muss abgewartet werden. Erstmal muss der Entwurf bis zum Senat kommen und das kann etwas dauern.
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