Deutsche Poker Meisterschaft
Die Deutsche Pokermeisterschaft hat eine lange Tradition. Das begehrte Turnier wurde schon siebzehnmal gestartet – im Rahmen der DPM sucht man den offiziellen deutschen Pokermeister. 2006 sicherte sich Poker Profi Florian ‘FA_Morgoth’ Langmann den Titel. Damit schuf er die Grundlage für seine Live Karriere und wurde bei der EPT London wenig später Runner–UP.
Kaum ist der Rummel um die WSOP vorbei, schon geht es mit dem Thema Poker in Deutschland weiter. Gestern Abend zahlten 80 Spieler das Buy–in von 2.000 € . Unter den Kandidaten fanden sich so große Namen der deutschen Pokerwelt wie Doc Michael Keiner, EPT Deauville–Gewinner Moritz Kranich, der in Deutschland lebende Ire Mickey Finn, Bobbi G, die bei PokerStars unter Vertrag stehende Katja Thater, sowie Marc ‘Gork’ Gork, Dritter der EPT Dortmund 2009.
Allerdings durften nur 22 von den 80 Spielern das Casino Seefled als Gewinner verlassen.Unter anderem sind Moritz Kranich, Katja Thater und Bobby G. eine Runde weiter und dürfen somit am Tag 2 antreten.
Gork hingegen musste seinen Pokerhut nehmen, als er nach Raise, Call und Reraise, schließlich mit K–Q All in ging. Sein Gegenspieler callte und zeigte A–K. Auch das Board brachte keine Rettung und so musste Gork ausscheiden.
Noch früher musste Michael Keiner die Poker Tische verlassen. Seine Asse wurden von Chkoplnikovs Pocket–Sevens geschlagen, als am Flop eine weitere Sieben ins Spiel kam. Für Keiner, keine weiter Chance und Chkoplnikov schickte ihn an die Rails.
Tag 1 wurde diese Jahr auf Grund der großen Beteiligung in zwei Events aufgeteilt. Die 22 Überlebenden dürfen daher jetzt erst einmal verschnaufen. Vorraussichtlich wird der Preispool dieses Jahr um 320.000 € liegen, alleine an den Gewinner gehen davon 100.000 €.
Auch dieses Jahr zieht die DPM, die zu den traditionsreichsten Pokerturnieren des Landes gehört, wieder einiges an Aufsehen auf sich. Viele Poker Webseiten und praktisch jedes Pokermagazin berichten über den Event Für die letztjährigen Deutschen Pokermeister war der Gewinn immer ein Karriereknick nach oben – der diesjährige Champion kann sich also nicht nur auf das Preisgeld, sondern auch auf viele weitere Turniere freuen.
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