Erste Schwarzer Freitag-Gelder wieder freigegeben

Nach dem Schwarzen Freitag am 15. April diesen Jahres wurde jede Menge Kapital großer Pokerseiten auf Eis gelegt.

Die Konten wurden direkt vom Department of Justice in den Staaten eingefroren. PokerStars war einer der Anbieter, der recht gut mit diesem Einschlag in das Unternehmenskapital umgehen konnte und sich seitdem nach wie vor gut auf dem Markt hält. Nun kommt bei ihnen auch wieder etwas Bewegung ins Spiel, was die eingefrorenen Gelder angeht.

Es wurde nämlich am 2. September offiziell vom United States District Court, Southern District of New York bestätigt, dass man einen Teil der Gelder von Pokerstars wieder freigeben würde. Dieses liegt aktuell auf einem Konto in Luxenburg und die genaue Summe ist dabei absolutes Firmengeheimnis. Was allerdings bekannt ist, ist der Umfang der Summe, die noch auf dem Konto bleiben wird. Ein Volumen von 5,5 Millionen Dollar behält man eingefroren.

Der Grund dafür ist, dass dies die Summe an Geldern ist, die von amerikanischen Spielern auf den Konten von PokerStars deponiert wurden. Bei allen anderen Geldern konnte PokerStars nachweisen, dass es sich um Gelder von nicht-amerikanischen Spielern handelt, die somit auch nicht von den Ereignissen um den Black Friday of Poker betroffen sein dürften.

Nun kann man sich durchaus streiten, inwiefern dies ein Fortschritt in der ganzen Angelegenheit ist. Denn immerhin ist dieser Schritt nur eine Trennung von für die Angelegenheit relevanten von nicht relevanten Geldern. Die Mühen der Justiz müssen schon ganz schön ganz schön langsam gemahlen haben, um für diese Maßnahme fast 5 Monate zu brauchen.

Allerdings ist es sicherlich eine positive Nachricht für die Pokerplattform und ihre Spieler. Eventuell kann man sogar erwarten, dass PokerStars - wenn sie denn diese Krise endgültig überstanden haben - auch wieder an den amerikanischen Markt zurückkehren werden. Ein Langer Weg bis dahin ist es aber allemal.


geschrieben am 07.09.2011 von Kristina Pechstein


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