Bernard Tapie bestätigt Einigung im Full Tilt Fall
Für jene Spieler, die noch immer Geld auf den Konten bei dem gestürzten Online Poker Anbieter Full Tilt haben, ist die Angelegenheit um den Verkauf und die Pleite Full Tilts zu einer unendlichen Geschichte geworden.
Erst gab es kaum Informationen, dann gab es gute Informationen, dann wieder schlechte und so ging es immer hin und her. Allein um den potentiellen Investor - die französische Tapie-Gruppe - haben sich schon so manche widersprüchliche Schlagzeilen gerankt. Erst soll ein Vertrag zum Abschluss gekommen sein, aber dann soll sich die Tapie-Gruppe doch wieder aus den Verhandlungen zurückgezogen haben. Kein Wunder also, dass nach der letzten Meldungen, dass nun wirklich eine Einigung zwischen Department of Justice, Tapie-Gruppe und Full Tilt gefunden wurde, nur verhaltenes Aufatmen zu hören war.
Positiv muss man hier aber nun hinzufügen, dass sich Laurent Tapie in einem Interview zu den Einigungen äußerte und die hoffnungsvollen Meldungen bestätigte. Man sei zu einer Einigung mit der US-Justizbehörde gekommen und innerhalb der nächsten zwei Wochen dürfte der Vertrag von allen unterschrieben worden sein.
In dieser Meldung kann man aber auch gleich den kritischen Punkt heraushören: der Vertrag wurde noch nicht unterschrieben. Und die Unterschriften die letztlich fehlen, werden die der Full Tilt Eigner sein. Zwar ist es theoretisch schon im Sinne von Leuten wie Howard Lederer, Chris Ferguson und natürlich Ray Bitar, dass die ganze Sache über den Tisch geht, aber dem können sehr praktische Gründe gegenüberstehen.
So wurde bereits getitelt, dass die Eigner nicht aufzutreiben seien, da sie nach dem Black Friday untergetaucht seien. Unterstützt wird dieses Gerücht von der Meldung, dass sich die Tapie-Gruppe vorübergehend aus den Verhandlungen zurückzog, weil Full Tilt keine Vollversammlung der Eigner auf die Beine stellen kann.
Aber aktuell haben die ehemaligen Full Tilt Spieler wieder ganz gute Karten in der Hand, ihr Geld doch noch wiederzusehen. über die Auszahlungen der US-Spieler soll dann das Department of Justice sogar selbst wachen. Von einem Happy End wird man wohl aber dennoch kaum sprechen können.
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