250 Arbeitsplätze weniger bei Pocket Kings Ltd.
Bei dem Unternehmen Pocket Kings Ltd, die in Dublin ihren Sitz haben, werden wohl demnächst einige Mitarbeiter die Plätze räumen müssen. An der Zahl sind es sogar ganze 250 Stellen, die im Zuge einergroß angelegten Sparmaßnahme gestrichen werden sollen.
Der Grund dafür sind auch hier die Ereignisse des Black Friday of Poker, denn Pocket Kings ist recht eng verbunden mit dem gefallenen Online Poker Riesen Full Tilt. Genauer gesagt sind sie dort im Bereich der Technologie und für das Marketing zuständig und damit auch betroffen von den Vorwürfen durch das United States Department of Justice, die am 15. April gegen Full Tilt erhoben wurden.
In einer Pressemitteilung der Firma Pocket Kings Ltd. wird betont, dass es lediglich einige Individuen bei Full Tilt wären, die angeklagt sind. Deshalb habe man sich vom amerikanischen Markt zurückgezogen aber man glaube weiterhin fest an die Zukunft des Unternehmens. Allerdings werden Beobachter der Szene bei diesen Wortmeldungen die Augenbrauen hochziehen, ist doch die Zukunft von Full Tilt und den angebundenen Unternehmen durchaus fraglich.
Zwar werden in der Pressemeldung auch gewonnene Investoren erwähnt, aber selbst wenn das Unternehmen gerettet würde, sind die Spieler doch deutlich verprellt. Die schlechte Kommunikation und die schlampige Geldpolitik mit der Full Tilt bei Spielern für ärgernis sorgte, wird nicht so bald in Vergessenheit geraten.
Aber genau hier sollen die gestrichenen 250 Arbeitsplätze für änderung sorgen. Denn man wolle das Unternehmen dadurch "schlanker" machen und ordentlich Geld einsparen. 12 Millionen Euro sollen dadurch mehr in den Kassen bleiben und das soll dann auch den Spielern zugute kommen, die noch Geld auf ihren Full Tilt Konten haben. Allerdings ist mit dieser Info noch lange nicht gesagt, ob und wann Spieler ihr Geld wieder sehen.
So wird diese Pressemitteilung kaum die Wogen glätten können. Die verärgerten Spieler schauen da wohl weiterhin der Full Tilt Anhörung durch die AGCC entgegen, die am 19. September ansteht. Diese wird allerdings erneut wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten.
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